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    Das Namenverzeichnis zur ÖK500 ist eine alphabetische Zusammenstellung aller in der Österreichischen Karte 1:500 000 enthaltenen Namen mit einer beigefügten Indexierung. Diese Indexierung ist dem geographischen Gradnetz der ÖK500 angepasst. Die zwischen den Breitenkreisen liegenden Streifen werden mit Buchstaben und die meridionalen Streifen mit Zahlen bezeichnet. Die Beschriftung des Suchgitters erfolgt am Kartenrahmen. Auf diese Weise sind ca. 8.000 Namen erfasst. Das Namenverzeichnis zur Österreichischen Karte 1:500 000 ist sowohl für die topographische als auch politische Ausgabe mit Suchgitter zu verwenden.

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    Neben Koordinaten im System der Österreichischen Landesvermessung (Gebrauchssystem des Militärgeographischen Institutes = MGI) werden in zunehmendem Maße auch Koordinaten in dem auf GPS basierenden globalen System ETRS89 benötigt. Ein Parametersatz, bestehend aus 7 Parametern (3 Verschiebungen, 3 Drehungen, 1 Maßstab) ermöglicht die Koordinatentransformation zwischen den Bezugssystemen MGI und ETRS89 in beiden Richtungen.

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    Die Österreichische Karte 1:500 000 bildet das gesamte Bundesgebiet auf einem Kartenblatt ab. Es sind zwei verschiedene Ausgabevarianten, eine topographische (gedruckte Karte) und eine politische Ausgabe (PDF Download), erhältlich.

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    Die Österreichische Karte 1:500 000 bildet das gesamte Bundesgebiet auf einem Kartenblatt ab. Es sind zwei verschiedene Ausgabevarianten, eine topographische (gedruckte Karte) und eine politische Ausgabe (PDF Download), erhältlich.

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    Der Schwerewert ist der Betrag der Schwerebeschleunigung bezogen auf einen in Lage und Höhe definierten Punkt. Diese Punkte sind zumeist Punkte des Höhen- oder Lagefestpunktfeldes. Bezugsrahmen für alle Schwerewerte in Österreich ist das Österreichische Schweregrundnetz (ÖSGN), das aus ca. 800 Punkten besteht. Das Niveau ist durch 42 Punkte 0. Ordnung festgelegt, die mit Absolutschweremessungen (Freifall-Gravimeter) bestimmt wurden. Die Schwerewerte der Ordnungen 1 bis 3 wurden aus vernetzten Messungen mit Relativgravimetern (Federgravimeter) abgeleitet. Darüber hinaus existieren ca. 22.000 Nivellementpunkte mit Schwerewerten und weitere 42.000 flächenhaft verteilte Gravimeterpunkte. Unter Verwendung des digitalen Geländehöhenmodells wurden mittlere Schwerewerte entlang der Lotlinie, sowie Bouguer-Anomalien berechnet. Aus dem Bouguerschwerefeld können Oberflächenschwerewerte an beliebigen Punkten interpoliert werden. Die Schwerewerte werden gemeinsam mit den Nivellementpunkten in der Nivellement-Schweredatenbank (NSDB) verwaltet. Die Datensätze enthalten Oberflächenschwerewert, Koordinaten und Höhe des Bezugspunktes, weiters die berechneten Werte für die mittlere Lotlinienschwere und die Bouguerschwere. Für ÖSGN-Punkte existieren Punktbeschreibungen mit Schwerewert und Geokodierung. Die Österreichische Schwerekarte ermöglicht einen Überblick über das Schwerefeld in Österreich in Form von Bouguer-Anomalien und lässt Rückschlüsse auf den Krustenaufbau und die Dichteverteilung zu. Auf Anfrage können Schwerewerte unter Angabe von Koordinaten und Höhe aus dem Bouguerschwerefeld berechnet bzw. gemessen werden.

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    Vom österreichischen Gebrauchshöhennetz zu den nationalen Netzen der Nachbarstaaten gibt es in den Identpunkten Höhendifferenzen, die durch die überlappende Messung der Nivellementlinien beider Anrainerstaaten entstehen. Der Ausgangspunkt für den Höhenbezug eines Landes ist historisch und geographisch bedingt. Österreich und seine Anrainerstaaten haben folgende Gebrauchshöhensysteme: Österreich: Pegel Triest 1875 Deutschland: Amsterdamer Pegel Tschechien: Pegel Kronstadt Slowakei: Pegel Kronstadt Ungarn: Pegel Kronstadt Slowenien: Pegel Triest Italien: Pegel Genua Schweiz: Pierre du Niton - Pegel Marseille

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    Geoid: Das Geoid ist durch eine Fläche mit konstantem Schwerepotential definiert, welche dem mittleren Meeresspiegel und der gedachten Fortsetzung im Kontinentalbereich am besten entspricht. Der mittlere Meeresspiegel wird durch Pegelbeobachtungen (z.B. Amsterdam, Triest) festgelegt. Geoidundulationen: Der Abstand der Geoidfläche zu einem Referenzellipsoid wird als Geoidundulation N bezeichnet. Für Österreich wurden die Geoidundulationen N in Bezug zum internationalen Ellipsoid GRS80 (Bezugssystem ETRS89) und zum Bessel-Ellipsoid (Bezugssystem MGI) berechnet: NGRS80 und NBessel Österreichische Geoidkarte: Die österreichische Geoidkarte zeigt in Isoliniendarstellung die Geoidundulationen auf dem österreichischen Staatsgebiet in zwei unterschiedlichen Darstellungen: (a) Österreichische Geoidkarte GRS80: Die Geoidundulationen NGRS80 zeigen die Abstände des Geoides über dem internationalen Ellipsoidmodell GRS80 (Bezugssystem ETRS89) in einem Wertebereich zwischen ~42 m im Nordosten und ~53 m in den Ötztaler Alpen. (b) Österreichische Geoidkarte MGI: Die Geoidundulationen NBessel zeigen die Abstände des Geoides über dem Bessel-Ellipsoid (Bezugssystem MGI). Der Wertebereich liegt zwischen ~ -2 m im westlichen Innviertel und ~ +3,5 m in den Ötztaler Alpen bzw. in Osttirol. Lotabweichung: Die Lotabweichung ist der Winkel zwischen einer geometrisch definierten Ellipsoidnormalen und der physikalisch definierten Lotrichtung in einem Punkt. Sie beschreibt die Richtung des Schwerevektors, dargestellt in einer Nord/Süd- und in einer Ost/Westkomponente. Für das gesamte Staatsgebiet Österreichs können Lotabweichungen - präziser gesagt Oberflächenlotabweichungen - bezogen auf das Bessel-Ellipsoid im Bezugssystem MGI berechnet und abgegeben werden.

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    Das 2D/3D-Festpunktfeld stellt die Realisierung des österreichischen Systems der Landesvermessung durch physisch vermarkte Punkte dar. Die Koordinaten (Gauß-Krüger-Koordinaten) und die Höhe (normalorthometrische Höhe) dieser Festpunkte bilden die Basis für weiterführende vermessungstechnische Arbeiten, vor allem für den Kataster.

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    Die Blattschnitte des BEV AT definieren Kacheln für unterschiedliche nationale Datenportionen, die mittels der Meridianstreifen (z.B. bei der DKM) oder anderer geografischer Gittersysteme (z.B. beim UTM System) festgelegt sind.